China: Reichen „Brot und Spiele“ für das Volk?

16.08.15 – Tagesspiegel:
Explosionskatastrophe in China – Tianjin am Abgrund

„Die schweren Explosionen in Tianjin erschüttern China – sie sind auch für die Regierung in Peking gefährlich. Wieso mussten so viele Menschen sterben?“

Brot und Spiele für das Volk.

Chinas Regenten lieferten seit Jahrzehnten erstaunliche Wachstumszahlen, Arbeitsplätze entstanden zuhauf. Gleichzeitig stieg das Ansehen Chinas in der Welt. Die Olympischen Spiele 2008 in Peking waren nur ein Highlight, die Weltausstellung in Shanghai 2010 oder der APEC-Gipfel 2014 lieferten ebenfalls pompöse Bilder in die Welt.

China ist unbestreitbar neben den USA zur zweiten Weltmacht aufgestiegen. Nicht mehr der seit 500 Jahren die Weltpolitik dominierende Atlantik ist das Zentrum der Welt. Die Pazifikregion wird zum bestimmenden Einflussfaktor, mit Asien und besonders China im Fokus.

Unvergessen – und das Selbstverständnis Chinas bis heute prägend – sind die erlittenen Demütigungen der letzten 150 Jahre.

Die Unterwerfung durch den Westen wurde endgültig erst 1997 beendet, durch die Rückgabe der britischen Kronkolonie Hongkong. Die japanischen Gräueltaten im 2.Weltkrieg auf chinesischem Boden vergiften bis heute das politische Klima beider Staaten, China wartet bis heute auf eine ehrliche Entschuldigung.

Dies ist ein wichtiger Teil des chinesischen Nationalbewusstseins. Unterfüttert mit einer bis zu 5000 Jahre alten Kultur, ergibt sich daraus eine Mischung aus „offener Rechnung“ gegenüber alten Gegnern bei gleichzeitigem kulturellem Überlegenheitsgefühl. Ein gemeinsamer Feind hat schon immer zu einem Zusammenrücken von Gesellschaften geführt.

Allerdings sind die inneren Probleme Chinas unverkennbar.

Erneut ereignete sich ein schweres Unglück mit über 100 Toten, mitten in der Millionenstadt Tianjin. Aus bisher ungeklärter Ursache detonierten hochexplosive Chemikalien, viele Feuerwehrmänner kamen uns Leben.

Wie so oft in der Vergangenheit werden Informationen seitens der Regierung unterdrückt, Verzweiflung und Zorn unter der Bevölkerung breitet sich aus.

Dieses immer wiederkehrende Muster, die Vertuschung, Korruption, Unterdrückung, treibt die Menschen auf die Straße. Zensierte Presse, eklatante Umweltverschmutzung, vergiftetes Essen, Zwangsumsiedlungen: Themen, die zu geschätzten 100.000 Unruhen im Jahr führen.

Nicht ein äußerer Feind ist die größte Gefahr für die autokratische chinesische Regierung, sondern das eigene Volk.

Nur fünf Millionen Chinesen besitzen 70% des gesamten Vermögens – oftmals führende Pateikader und deren Sprösslinge. Und die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Noch stehen 300 Millionen Wanderarbeiter in den Startlöchern, lassen sie sich noch derart ausbeuten wie Jahre zuvor?

Die neu entstandene Mittelschicht von 400 Millionen Menschen wird bereits zusehends kritscher, ist besser informiert und wird irgendwann mehr Mitbestimmung einfordern. Neben Geld verdienen will man auch gesund bleiben, und nicht seine eigenen Kinder durch Smog an einem Tumor erkranken sehen.

Die Regierenden wissen um diese explosive Mischung.
Brot und Spiele allein reichen für die Zukunft nicht mehr aus.

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Der rote Drache macht Angst

05.08.15 – Die Presse.com (März 2015):
China baut an Flugzeugträger Nummer 2

„China setzt den geostrategischen Kurs einer sich entfaltenden Weltmacht fort. Ein zweiter Träger ist in Bau, sechs könnten es insgesamt werden, sagen Admiräle.“

China forciert die militärische Machtentfaltung, die asiatischen Nachbarn erzittern vor dem roten Drachen. Die USA treten als Schutzmacht auf, sogar Vietnam bandelt mit dem Feind von gestern an.

Die geplante technische Ausstattung der Träger soll zum Teil über die heutigen Schiffe der USA hinausgehen. Elektromagnetische Katapulte werden die Flugzeuge in die Luft bringen. Ein Novum, das enorme Auswirkungen auf die Waffen-Beladung der Flugzeuge haben wird.

Erst die neuen US-Träger werden ebenfalls mit dieser Technik ausgestattet, eine Nachrüstung der alten Schiffe ist nicht möglich aufgrund des enormen Energiebedarfs: hierfür werden entsprechend große Kernreaktoren benötigt.

Dazu kommen noch die größten Flugzeugträgerdocks der Welt, die mit 700 Metern Länge weit über den 400-Meter Kaianlagen der USA liegen. Viel Platz für Wachstum der chinesischen Trägerflotte.

Mit dem Bau von Angriffswaffen wie Flugzeugträgern geht eine Abkehr der bisherigen offiziellen chinesischen Militärstrategie einher. Dazu gehören auch territoriale Ansprüche auf Inseln im Südchinesischen Meer.

Die Anrainerstaaten reagieren entsprechend. Japan nahm im März sein größtes Kriegsschiff seit dem Kriegsende in Betrieb. Offiziell ein Hubschrauberträger, auf dem jedoch auch Flugzeuge starten können.

„Eines Tages werden sie uns angreifen“, so titelte die Zeit im Juni 2014 zum Konflikt zwischen Japan und China um die japanische Inselgruppe Senkaku, auf die China Ansprüche erhebt. Innerhalb kürzester Zeit schürte Peking einen starken Nationalismus im Land, der sich gegen den ehemaligen Aggressor Japan richtete. Toyota hatte daraufhin 30% Absatzrückgange in China zu verzeichnen.

Chinas Gier nach Rohstoffen, das Wiederbeleben der alten Seidenstraße, seine militärische Aufrüstung und territorialen Ansprüche, gepaart mit einem starken Nationalismus, machen das Land potentiell gefährlich.

Die USA treten als Schutzmacht der Anrainerstaaten auf, werden Chinas größter Widerpart bleiben. Die USA werden als „Good Guy“ wahrgenommen, China ist der agressive „Bad Guy“.

Russland nennt sich zwar momentan strategischer Partner, muss sich aber letztendlich um seine Stellung als fast unbesiedeltes und extrem rohstoffreiches Land im Osten fürchten.

Indien hingegen ist seinem Nachbarn weit unterlegen, auch hier gibt es Konflikte, beispielsweise um die lebenswichtige Ressource Wasser.

Europa steht bei diesen Konflikten weitgehend am Rand. China tritt hier sehr milde auf, verteilt Wohltaten (z.B. ein Freihandelsabkommen mit der Schweiz, Investitionen in Griechenland usw.), zeigt sich von seiner besten Seite bei Regierungskonsultationen mit Deutschland.

Wenn dabei, quasi als Abfallprodukt, in Zukunft ein Ineressenskonflikt der europäischen Staaten zu den USA aufkäme, käme das China nicht ungelegen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Chinas Premier betont den Wunsch, China zu einer Soft-Power aufzubauen.

Momentan ist die Wahrnehmung der Welt jedoch eine ganz andere.
Chinas Hard-Power macht Angst.

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China: DAS Projekt für die Zukunft

26.07.15 – Spiegel online:
Projekt Jing-Jin-Ji – China plant 130-Millionen-Megacity

„Eine Fläche, mehr als doppelt so groß wie Bayern: Peking wird nach dem Willen der chinesischen Staatsführung mit zwei seiner Nachbarregionen zur gewaltigsten Stadt der Welt verschmolzen. Name des Giga-Projekts: Jing-Jin-Ji.“

Während Europa sich mit dem Renteneintrittsalter Griechenlands beschäftigt, kündigt die chinesische Regierung zukunftsweisende Projekte am laufenden Band an.

Das neueste und mit Abstand ambitionierteste Vorhaben ist diese Mega-City, die weltweit alles Bisherige in den Schatten stellt.

Auf der doppelten Fläche Bayerns sollen 130 Millionen Menschen leben und arbeiten, verbunden mit U-Bahnen und Hochgeschwindigkeitszügen. Industriebetriebe, Universitäten, Verwaltungen bis hin zum Nationalen Volkskongress sollen in die heutigen Randbezirke umziehen. Auf der grünen Wiese, am Reißbrett geplant, werden wie auf einem Schachbrett Ansiedlungen hin- und hergeschoben.

Für Deutschland völlig undenkbar, setzt die autokratische chinesische Regierung dieses Mega-Projekt ohne vorherige Einbindung der Bevölkerung um. Stuttgart 21 ist im Vergleich zu diesen Dimensionen baulich nur ein winziger Bruchteil, der Bürgerprotest jedoch erreichte ein titanisches Ausmaß. In einer Demokratie wäre Derartiges nicht umsetzbar.

Stellt sich die Frage nach der Zukunftsperspektive. Die Autokraten haben sich der heutigen Probleme gestellt, und daraus dieses Verschmelzen der Städte werden lassen.

Die Umweltbelastung Pekings soll gesenkt werden, Industriebetriebe werden dazu konzentriert nahe des Wassers umgesiedelt. Das täglich bis zu 5-stündige Pendeln zum Arbeitsplatz in Peking wird deutlich reduziert, die Menschen wohnen näher an ihrem Arbeitsplatz. Der Individualverkehr nimmt ab.

Das heutige Gefälle zwischen der Land- und Stadtbevölkerung erzeugt immer größere Spannungen. Die neue Stadt soll als Lebensraum für viele Bauern dienen, für die in einer landwirtschaftlichen Zone Beschäftigung vorgesehen ist. Das Reservoir an billigen Arbeitskräfte ist riesig, deren Beteiligung am Wohlstand ist eine enorme Entwicklungsquelle.

Infrastrukturprojekte werden über Jahre oder Jahrzehnte der Bau-, Verkehrs-, Energie-, IT-Industrie Aufträge in ihre Bücher spülen. Ein riesiges, sich selbst nährendes Konjunkturprogramm zeichnet sich ab.

Aus Sicht Pekings ein überaus sinnvolles Vorgehen, auch der Status einer Weltmacht wird untermauert.

Was bietet dieser 130 Millionen-Moloch dem einzelnen Menschen? Ist ein solcher Ort lebenswert? Ist eine solche Frage überhaupt aus Sicht der oft wohlsituierten Europäer zu beurteilen?

Für die meisten Pekinger, die mit den aktuellen Problemen zu kämpfen haben und sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder machen müssen, ergeben sich wohl mehr Chancen als Risiken. Ebenso für die oft darbende Landbevölkerung. Es wird sich sicher auch Nationalstolz dazugesellen, Chinas Fähigkeiten täglich vor Augen zu haben.

Völlig offen ist die gesellschaftliche Veränderung. Wie lange kann ein Regime derart über die Köpfe der Bevölkerung hinweg schalten und walten? Wird sich eine kritische Bürgerschicht entwickeln, die an den Grundfesten der kommunistischen Partei rüttelt? Bisher bietet die Regierung Perspektiven, nach dem Motto „Brot und Spiele“.

Einerlei, so deutlich wie selten wird uns Europäern und Demokraten vor Augen geführt, wie unbedeutend sich unsere „Lösungen“ für die Zukunft ausnehmen im Vergleich zu China. Hier sei ein Zitat von Paul Valery wiederholt:

„Wird Europa zu dem, was es in Wirklichkeit ist, das heißt ein kleines Kap des asiatischen Kontinents?“

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China schwächelt – und investiert in die Zukunft

11.05.15 – Neue Zürcher Zeitung (CH): Chinas Notenbank senkt abermals Leitzinsen „Damit will sie die schwächelnde Wirtschaft ankurbeln und das reale Zinsniveau senken. (…) Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die Textil- und Schuhbranche unter den gestiegenen Lohnkosten und der starken Währung leiden. Diese Zweige waren vor allem in den neunziger Jahren die treibende […]

Die Auf- und Absteiger unter den Staaten

20.04.15 – Die Welt: Neue Weltordnung – Dollar-Aufstieg wirft Wohlstand vieler Länder zurück „Die USA setzten wieder auf die Stärke ihrer Währung: Das hat Konsequenzen für andere Länder. Die Aufwertung lässt schwächere Ökonomien deutlich abrutschen. Selbst Industriestaaten haben zu kämpfen.“ Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Stärke der TOP 10 Staaten? Wie war sie vor drei […]

Indien: Wachstum von ganz tief unten

17.04.15 – Finanz und Wirtschaft (CH): Indiens Hausse basiert auf Dezentralisierung „Das heutige Indien muss mit Afrika südlich der Sahelzone verglichen werden. Das zeigt sich etwa daran, dass bis heute die Hälfte der indischen Haushalte mit Feuerholz kocht und ein Drittel der Haushalte keinen Zugang zu fliessendem Wasser hat. Daraus ergibt sich aber auch ein […]

China schwächelt – Aktien steigen

14.04.15 – Spiegel online Schwache Nachfrage – Chinas Außenhandel bricht ein „China meldet bei Exporten und auch bei Einfuhren einen deutlichen Rückgang. Börsianer sehen die Führung in Peking am Zug. Doch die wollte sich eigentlich zurückhalten.“ Chinas Wirtschaft konsolidiert sich weiter. Vor allem die Importe sind gegenüber dem Vorjahresquartal um 17% eingebrochen, was auf eine […]

Griechenland: Ein vorläufiger Abschluss

14.07.15 Die Welt: Merkel und Tsipras kämpfen um Hilfspaket „Waterboarding stammt aus dem Bereich der Folter und bedeutet simuliertes Ertränken. Gefangenen wird ein Tuch über den Kopf gelegt und Wasser darüber gegossen. Sie glauben, zu ersticken. Eine grausame Praktik.“ Erpressung, Versailler Vertrag, Waterboarding. Wörter, die im Zusamenhang mit der europäischen Integration nicht fallen sollten, dienen […]

Griechenland: Zahltag der Europäer

04.07.15 Die Zeit – Griechenland: Der IWF sagt die Wahrheit, aber zu spät „Manchmal sind ein paar Tage eine ganze Welt. Am Donnerstagabend hat der Internationale Währungsfonds seine Schuldentragfähigkeitsanalyse für Griechenland veröffentlicht – und auf einmal sehen die Vorschläge von Syriza gar nicht mehr so verrückt aus.“ Wurde diese verheerende Analyse des IWF erst auf […]

„Eine Zäsur – eine Chance“

30.06.15 Neue Zürcher Zeitung – Griechenland und die Euro-Zone – Das Ende der Illusionen „Die Einstellung des Hilfsprogramms für Griechenland wird kurzfristig für heftige Turbulenzen sorgen. Langfristig könnten Griechenland und die Euro-Zone aber gestärkt aus der Zäsur hervorgehen.“ Der Beginn der Woche hat die erwarteten Verwerfungen gebracht. Die Syriza-Regierung lässt die Banken und Börse für […]

Griechenland: Vor dem Sturm

28.06.15 n.tv – Liveticker zu Griechenland „+++ 09:56 Österreichs Finanzminister: Grexit fast unausweichlich +++ Nach Aussage von Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling ist ein Grexit nun fast unausweichlich. Zunächst müsse Griechenland aber ein Ausscheiden aus der EU beantragen, die anderen Länder müssten dem zustimmen, sagt Schelling.“ „Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“ Mit Alexis Tsipras‘ […]

Chinas Machtapparat stützt Börsen

16.07.15 – Epoch Times: China: Billionen-Rettung und Staatsanleihenverkäufe soll totalen Börsencrash verhindern „Zwischen 6 und 12 Billionen Yuan sollten je nach Marktbedürfnissen fließen, um die Märkte zu stabilisieren (das wären rund 885,5 Milliarden bis 1,77 Billionen Euro!). Außerdem sollen Teile der Staatsanleihen aus den USA und Europa verkauft werden, um Kapital frei zu setzten.“ Chinas […]

Kein Grexit? Börsen frohlocken

24.06.15 Wirtschaftswoche – Griechenland: Börse nimmt Einigung im Schuldenstreit vorweg „Warum haben Hollywood-Filme fast immer ein Happy-End? Weil es die meisten Zuschauer so wollen. Wer das Kino nicht glücklich und zufrieden verlässt, könnte sonst denken, das Geld für die Kinokarte sei zum Fenster rausgeworfen.“ Die Börse glaubt an ein Happy-End und lässt die Korken knallen. […]

Afrika: Das neue China?

26.05.15 – euronews: Afrika – das neue China? „Afrikas Volkswirtschaften wachsen in diesem Jahr 4,5 und 5 Prozent im Jahr 2016. Sie nähern sich dem Niveau vor der globalen Finanzkrise 2007, so die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB).“ Beeindruckende Zahlen! Doch reicht dieses Wachstum aus, um der Bevölkerung ein akzeptabeles Leben zu sichern? Denn die Region südlich […]

Aufbäumen des Euros – bis zur nächsten Hiobsbotschaft

04.05.15 – Telebörse: 1,12-Dollar-Marke zurückerobert – Der Euro ist wieder gefragt „Europas Gemeinschaftswährung gewinnt langsam wieder an Stärke. Experten sehen eine Entwicklung in den USA als Grund für die Erholung. Allerdings liegt der Euro im Verhältnis zum Dollar immer noch leicht unter dem mehrjährigen Durchschnitt.“ Der Euro hat in der vergangenen Woche deutlich Boden zum […]

Schöpferische Zerstörung – Tesla vs. Vattenfall

02.05.15 – Spiegel online: Batterie für Selbstversorger – Tesla und Lichtblick schmieden Stromspeicher-Allianz „Der deutsche Ökostromanbieter Lichtblick und der US-Konzern Tesla werden Partner. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wird Lichtblick ein neues Produkt von Tesla in den deutschen Strommarkt bringen. Langfristiges Ziel ist es, Stromkunden in aller Welt weitgehend unabhängig von ihren Energieversorgern zu machen.“ […]

Die Bank der Zukunft?

21.04.15 – Die Welt: In Polen findet das Banking der Zukunft statt „Die Commerzbank erprobt bei ihrer polnischen Tochter das digitale Kundengeschäft. In Deutschland wäre ein solcher Schritt noch nicht möglich. Zu groß ist die Angst um die eigenen Daten.“ Was die Banken und Sparkassen hierzulande erst in Ansätzen diskutieren, wird andernorts bereits erfolgreich praktiziert. […]

Wunder-Akku in Sicht

09.04.15 – Die Presse.com (AT): Neue Akku-Technologie: Aufladen in einer Minute „US-Forscher haben einen Aluminium-Ionen-Akku entwickelt, der sicherer, schneller und billiger ist als die aktuelle Technologie. Nur die Serienreife fehlt noch.“ Nicht nur für Handys geeignet, sondern auch für die Elektroautos revolutionär! Aufladen der Akkus in 60 Sekunden, 7.500 Ladezyklen ohne Kapazitätseinbuße! Und zu Kosten […]

Schafft VW die Arbeit ab?

03.02.15 – Handelszeitung (CH): Für Volkswagen sind Roboter die Zukunft „Der deutsche VW-Konzern startet eine umfassende Roboteroffensive in der Produktion. Beim anschliessenden Abbau von Arbeitsplätzen soll es aber zu keinen Entlassungen kommen, sagt Volkswagen.“ 40 Euro Stundenlohn in der deutschen Automobilindustrie – und Kollege Roboter kostet um die 5 Euro. Beeindruckende Zahlen. Und trotzdem erhält […]

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16.08.15 – Tagesspiegel: Explosionskatastrophe in China – Tianjin am Abgrund „Die schweren Explosionen in Tianjin erschüttern China – sie sind auch für die Regierung in Peking gefährlich. Wieso mussten so viele Menschen sterben?“ Brot und Spiele für das Volk. Chinas Regenten lieferten seit Jahrzehnten erstaunliche Wachstumszahlen, Arbeitsplätze entstanden zuhauf. Gleichzeitig stieg das Ansehen Chinas in […]

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05.08.15 – Die Presse.com (März 2015): China baut an Flugzeugträger Nummer 2 „China setzt den geostrategischen Kurs einer sich entfaltenden Weltmacht fort. Ein zweiter Träger ist in Bau, sechs könnten es insgesamt werden, sagen Admiräle.“ China forciert die militärische Machtentfaltung, die asiatischen Nachbarn erzittern vor dem roten Drachen. Die USA treten als Schutzmacht auf, sogar […]

China: DAS Projekt für die Zukunft

26.07.15 – Spiegel online: Projekt Jing-Jin-Ji – China plant 130-Millionen-Megacity „Eine Fläche, mehr als doppelt so groß wie Bayern: Peking wird nach dem Willen der chinesischen Staatsführung mit zwei seiner Nachbarregionen zur gewaltigsten Stadt der Welt verschmolzen. Name des Giga-Projekts: Jing-Jin-Ji.“ Während Europa sich mit dem Renteneintrittsalter Griechenlands beschäftigt, kündigt die chinesische Regierung zukunftsweisende Projekte […]

Nach dem Referendum ist vor dem Gipfel

06.07.15 n.tv – Neue Runde der Rettungsdiplomatie- Nach dem Referendum ist vor dem Gipfel „In Berlin gibt man sich zwar kompromisslos. Der Grexit nahe, Verhandlungen seien kaum vorstellbar, heißt es. Doch die Suche nach einer Verhandlungslösung für die Schuldenkrise ist bereits angelaufen – auf höchster Ebene.“ Nach der deutlichen Ablehnung der Griechen beginnen die Verhandlungen […]